Wenn man über Berufe nachdenkt, lösen sie oft unterschiedliche Emotionen aus. Pflegekräfte werden meist mit Dankbarkeit verbunden, Lehrer mit Respekt und Content Creator? Sie werden häufig belächelt, nicht ernst genommen und ihr Beruf wird oft abwertend dargestellt. Aber wie kann das sein, wenn Content Creation Kreativität, Disziplin und ein enormes Kommunikationsgeschick erfordert?
Content Creation: Kein Hobby, sondern ein Beruf
Content Creation ist längst kein Nebenjob mehr, sondern ein ernstzunehmender Berufszweig, der unsere Medienlandschaft, den Handel und gesellschaftliche Debatten prägt. Content Creator sind Markenbotschafter, Unternehmer, Kameraleute, Texter, Strategen und Community Manager in einer Person. Sie arbeiten mit Algorithmen, analysieren Reichweiten, planen Kampagnen, produzieren Inhalte und stehen dabei permanent in der Öffentlichkeit. Oft ohne Schutz, Rückhalt oder feste Arbeitszeiten. Kurz gesagt: Content Creation ist wie jede Selbstständigkeit, rund um die Uhr Verantwortung tragen inklusive.
Trotzdem werden Creator häufig auf Klischees reduziert: „Die machen doch nur Fotos“ oder „Die verdienen mit ein paar Videos ihr Geld“. Dabei steckt hinter jedem Post ein durchdachtes Konzept, stundenlange Vorbereitung und meist ein ganzer Rattenschwanz an Technik, Abstimmungen und Nachbearbeitung.
Der gesellschaftliche Gap
Während viele Unternehmen längst erkannt haben, welchen Wert authentischer Content hat, hinkt das gesellschaftliche Bild noch hinterher. Der Beruf des Content Creators wird selten mit echter Leistung, Verantwortung oder Professionalität verbunden, obwohl genau das jeden Tag gefordert ist.
Vielleicht liegt es daran, dass Erfolg in dieser Branche anders aussieht: nicht in Krawatte und Büro, sondern in Flexibilität, Reichweite und Kreativität. Oder daran, dass viele Creator ihre Arbeit aus Leidenschaft tun und Leidenschaft leider oft fälschlicherweise mit „Freizeit“ verwechselt wird.
Content Creation verdient Respekt
Es wird Zeit, dass wir Content Creation mit dem Respekt behandeln, den dieser Beruf verdient. Creator gestalten Meinungen, Trends und Kaufentscheidungen. Sie geben unzähligen Menschen Inspiration, Unterhaltung oder Mut und das Tag für Tag.
Content Creation ist Arbeit. Kreative, wertvolle und oft unsichtbare Arbeit. Wer das anerkennt, macht einen wichtigen Schritt hin zu mehr Wertschätzung für die Berufe der neuen Zeit.
Tipps für angehende Content Creator
Strategisch planen: Überlege nicht nur, welche Inhalte du posten willst, sondern auch, wann und auf welcher Plattform sie am meisten Wirkung erzielen.
Qualität vor Quantität: Ein gut durchdachter Beitrag bringt mehr Reichweite und Engagement als zehn ungefilterte Posts.
Community aufbauen: Antworte auf Kommentare, gehe auf Feedback ein und baue echte Beziehungen zu deiner Zielgruppe auf.
Selbstmanagement üben: Setze klare Arbeitszeiten, plane Pausen ein und trenne Arbeit von Freizeit – auch wenn der Beruf flexibel ist.
Kontinuierlich lernen: Algorithmen ändern sich, Trends kommen und gehen. Bleibe neugierig und entwickle dich ständig weiter.
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Wenn ich beschreiben sollte, wie sich die letzten Monate und Wochen für mich angefühlt haben, reichen drei Worte nicht aus. Es war eine kleine Achterbahnfahrt, rasant, emotional, herzzerreißend und aufregend, mit vielen Höhen und Tiefen, einer großen Portion Kribbeln im Bauch und verdammt wenig Schlaf. Ich freue mich dennoch über neue Wege!
In diesem Beitrag möchte ich aber nicht von den Dingen erzählen, die mir den Boden unter den Füßen weggerissen haben, sondern von dem neuen Abenteuer, das für mich am 01.11.2022 begonnen hat.
Ich habe mit Linda gemeinsam umgesetzt, was schon lange in meinem Hinterkopf schlummerte und was ich schon vor Jahren umsetzen wollte. Leider habe ich aber nie die Zeit dafür gehabt und konnte auch nie den Mut dafür aufbringen, doch nun haben wir es gemeinsam durchgezogen. Wir haben ein Social Media Management gegründet, oder um genau zu sein ein Influencer Management und ich bin mir sicherer als jemals zuvor, dass es genau die richtige Entscheidung zu genau dem richtigen Zeitpunkt war.
Ganz besonders der Zeitpunkt hätte eigentlich nicht ungünstiger sein können. Unser Plan war es, am 01.01.2023 zu starten und bis dahin alles in Ruhe und bis ins letzte Detail zu planen. Eine Webseite musste her, ein Name und ein Logo und wie arbeitet man eigentlich gemeinsam, ohne auch tatsächlich am selben Ort zu sein? Verträge mussten erstellt werden und ein Business Plan musste aufgestellt werden. Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Doch im Leben kommt es am Ende meist anders als man denkt oder plant und zack am 01.11.2022 war Robbers & Rambow gegründet und wir sind mit unserem ersten Creator direkt ins kalte Wasser gesprungen.
Nun ist an dieser Stelle das berühmte “kalte Wasser” vielleicht die falsche Beschreibung, denn im Grunde genommen mache ich bei Robbers & Rambow genau das, was ich seit Jahren mit meinem eigenen Account auch mache, nur eben etwas größer. Ich verhandele mit Firmen und versuche für unsere Influencer ein faires und angemessenes Honorar zu erzielen. Neben der kreativen Arbeit an meinem eigenen Account war genau das Verhandeln immer meine Stärke und der Teil des Content Creator Seins, der mir nicht nur den meisten Spaß gemacht hat, sondern mir auch besonders leicht von der Hand gegangen ist.
Ich wundere mich immer wieder aufs Neue, wieso viel zu viele Influencer täglich Stunden in ihre Accounts investieren und teilweise wirklich tollen und hochwertigen Inhalt bieten, ohne dafür auch eine angemessene Vergütung zu verlangen. Natürlich ist es anstrengend viele eMails zu beantworten oder mehrere Tage mit der selben Firma zu verhandeln, nur um am ende keine Kooperation einzugehen. Doch ist das 15. Sportset in einem leicht abgewandelten Rosaton es wirklich wert, seine Zeit kostenlos zur Verfügung zu stellen? Ich denke nicht.
Tatsächlich sind die meisten Firmen durchaus gewillt eine fair bezahlte Zusammenarbeit einzugehen, man muss nur richtig kommunizieren, die eigenen Preise richtig einschätzen und darf sich nicht unter Wert verkaufen. Das richtige Verhandeln mag nicht jedem so leicht von der Hand gehen und vielen fehlt auch schlicht die Zeit, aus dem Berg an eMails die richtigen herauszufiltern, aber genau dafür haben wir unser Management gegründet. Durch die jahrelange Erfahrung haben wir beide einen guten Blick dafür entwickelt, welche Kooperationsanfragen vielversprechend sind, welche Marken zu der jeweiligen Persönlichkeit passen und welche Preise angemessen sind.
Ich freue mich, unser Team wachsen zu sehen und ich kann es kaum erwarten miterleben zu dürfen, wo wir in einem Jahr stehen werden.