OMR – Unsere ersten Erfahrungen und Tipps für das nächste Mal!

OMR – Unsere ersten Erfahrungen und Tipps für das nächste Mal!

Wir lernen gerne dazu und Netzwerken ist der Grundstein für unser Job. Da ist die OMR (Online Marketing Rockstars) in Hamburg doch perfekt! Zwei Tage im Jahr treffen sich zahlreiche Köpfe aus dem Bereich Marketing, um die größte Wissens- und Inspirationsplattform für die Digital- und Marketingszene in Europa zu besuchen. 2024 waren auch wir dabei!

Gemeinsam mit zwei Creatorinnen aus unserem Management haben wir die Messe besucht. Es fanden bereits am Tag zuvor einige spannende Events statt. Wir wurden beispielsweise von einer Agentur eingeladen, mit der wir sehr gerne zusammenarbeiten. So konnte man sich endlich persönlich kennenlernen und mit neuen Menschen in Austausch treten.

OMR – Zum Verständnis und Vorbereitungen

Bereits einige Wochen vor Beginn der OMR hat man die Möglichkeit seine Masterclasses zu buchen, die von unterschiedlichen Speakern gehalten werden. Wir haben uns natürlich für die selben Masterclasses angemeldet, da wir die selben Interessen haben. So hatten wir am Ende auch den gleichen Zeitplan. Wir vermuten, dass die OMR darauf achtet, dass die Bewerber, die aus der gleichen Firma kommen, auch die gleichen Masterclasses besuchen können, wenn sie sich dafür anmelden. Man bewirbt sich also auf unterschiedliche Veranstaltungen und bekommt kurz vor der OMR eine Mail, bei welchen Veranstaltungen man angenommen wurde. In der App hat man auch nochmal einen guten Überblick über alle Speaker der offenen Talks gewinnen. Dort findet man auch die eigenen Masterclasses und weitere Informationen zu den wichtigsten Informationen rund um die Messe.

Das Buchen eines Hotels gestaltet sich übrigens schwierig. Wenn du schon weißt, dass du im kommenden Jahr auf der OMR sein möchtest, dann würden wir dir empfehlen wirklich frühzeitig nach einem Hotel Ausschau zu halten. Ansonsten kommen noch weitere Transportkosten hinzu. 

Unsere Erfahrungen auf der Messe

Zuerst muss man sich natürlich ein Bild von der Location machen. Wir hatten den großen Vorteil, dass Julia ursprünglich aus Hamburg kommt und sich dementsprechend vor Ort gut auskennt. Zuerst muss man sich nämlich akkreditieren, damit man überhaupt an der Messe teilnehmen kann. Dies ist auch schon ein paar Tage vor der OMR möglich. Alle Informationen dazu bekommt man per Mail oder auch in der App, die wir auf jeden Fall empfehlen würden.

Das Messegelände ist sehr groß, es gab viele Bühnen, viele Stände und sehr viele Menschen. Hin und wieder war es zu viel, dann hatte es sich wieder gut verlaufen und in anderen Momenten hatten wir ein gutes Gefühl in der Menschenmenge. Die Toilettensituation war für die große Anzahl der Besucher immer entspannt und man hat relativ schnell seine Grundbedürfnisse stillen können. Bargeld brauchte man nicht, da alles über Armbänder aufgenommen wurde und anschließend die Abrechnung nach der OMR erfolgte. Über die App konnte man immer im Blick behalten, wie viel man bereits angegeben hat.

Netzwerken – Wie gut klappt das auf der OMR?

Einer der Hauptgründe für die OMR war neben der Talks auch das Netzwerken. Wir hatten uns mit einigen Leuten im Voraus verabredet, aber es war unwahrscheinlich schwer, die Termine einzuhalten oder gar sich zu finden. Das war wirklich schade! Wir hatten mehrfach versucht einen Standort zu teilen, aber auch das hatte leider keinen Erfolg und in zwei Tagen kennen die wenigsten das Messegelände so gut, dass man in drei Sätzen erklären kann, wo man sich befindet und die andere Person diesen Ort auch wiederfindet.

Unsere Tipps für das nächste Mal!

Wir haben uns nach der OMR Gedanken gemacht, wie wir beim nächsten Mal das Maximum aus der Veranstaltung rausziehen können. Hier kommen nun unsere Tipps:

  1. Plane dir wirklich alle Vorträge in den Tag ein, sodass du so viele Speaker wie möglich sehen kannst.
  2. Masterclasses haben uns nicht den erwarteten Input gegeben. Nur eine von drei gebuchten Masterclasses fanden wir gut. Wenn dir die Masterclass nicht zusagt, dann gehe wieder raus und vergeude nicht deine Zeit.
  3. Weise in deine Signatur schon wochenlang vorher darauf hin, dass du zur OMR gehst und biete an, dass ihr euch treffen könnt.
  4. Erwarte tagsüber nicht, dass viele Menschen netzwerken wollen. Jeder ist auf die Vorträge fokussiert und beginne am Abend mit dem Vernetzen.

Unser Fazit

Zwei Tage, die uns einige Hunderte von Euro gekostet haben. Waren sie es wert? Wir würden sagen: Ja! Wir sind aber fest davon überzeugt, dass man mit mehr Input aus der Veranstaltung gehen kann, wenn man das zweite Mal dort ist und einfach weiß, wie die Abläufe auf der OMR sind. Wir sind voraussichtlich auch 2025 dort. Melde dich gerne bei uns, wenn wir uns sehen könnten!

Learnings aus dem ersten Geschäftsjahr

Learnings aus dem ersten Geschäftsjahr

Learnings, Zielsetzungen und gekränkte Egos.

Ich kann es nicht glauben. Heute ist nicht nur der zweite Geburtstag meiner kleinen Maus, sondern auch der erste Geburtstag von Robbers & Rambow Media. Ich lasse das erste Jahr Revue passieren und ein paar Learnings haben Julia und ich auch noch in petto!

Social Media Agentur mit Höhen und Tiefen

Was ein Jahr! Es startete wundervoll. Wir sind so dankbar, dass uns von Beginn an stetig mehr Content Creator*innen ihr Vertrauen geschenkt haben. Julia und ich haben uns von Beginn an Ziele gesteckt, die wir erreichen wollten. Uns war von Beginn an bewusst, dass wir nicht nur eine gewisse Anzahl an Creator*innen unter Vertrag haben wollen, sondern auch, dass der/die einzelne Creator*in nie unersetzbar sein darf und dass es uns nie einen größeren Schaden zufügen darf, sollte jemand das Management verlassen. Zudem haben wir feste Ziele, welche Umsätze wir monatlich erreichen möchten und diese Ziele steigern sich von Monat zu Monat. Stillstand fühlt sich für uns an, wie ein Rückschritt und wollen uns nie auf einem erreichten Ziel ausruhen. Und nicht nur die Monatsziele sollen eingehalten werden, sondern auch unsere Wochenziele. Natürlich gehört zu unseren Learnings auch, dass wir es nicht immer in der Hand haben, wie viel die Kunden buchen, aber wir haben schon gemerkt, dass wir einen kleinen Einfluss darauf haben, wenn wir aktiv auf Kunden zugehen. Bisher hatten wir nur einen Monat, in dem wir unser Ziel nicht erreicht haben und dieser schmerzt immer noch. Nicht, weil wir so dringend auf das Geld angewiesen sind, sondern weil wir unser Ziel nicht erreicht haben. Ist es eine Niederlage? -Nein, aber es kratzt an unserem Ego.

Persönliche Gefühle außen vor lassen und doch emphatisch sein.

Ich finde es sehr schwer, dass man persönliche Gefühle immer wieder beiseite schieben muss. Wir haben in unserem ersten Geschäftsjahr immer wieder das Learning gehabt, dass wir emphatisch sein müssen, aber unsere Gefühle nicht die Oberhand gewinnen dürfen. Das klingt nun sehr rational, denn man kann Gefühle ja nicht einfach abstellen. Wir haben nun für uns einen guten Weg gefunden erstmal damit umzugehen und warten noch auf DIE Lösung. Julia und ich besprechen alles miteinander und mir hilft dies sehr dabei die positiven, aber im Vordergrund die negativen Gefühle erstmal zu verarbeiten.

Teamfähigkeit neben der gleichberechtigten Geschäftsführerin

Von Beginn an waren Julia und ich immer ein gutes Team. Wir sind so unterschiedlich und doch haben wir die gleichen Ziele, Ambitionen und Motivation Robbers & Rambow Media immer größer zu machen. Julia ist Wortgewand, lösungsorientiert und Recherche-affin. Ich bin organisiert, straight und schnell. Und dies macht uns stark!

Eine Situation werde ich niemals vergessen: Ich war sehr genervt. Keine Ahnung, was der Grund war, aber ich meine, dass ich genervt davon war, dass ich keine schnelle Antwort von Julia bekommen habe. Daraufhin hat Julia angesprochen, dass etwas nicht stimme und ich habe es ihr gesagt. Dann kam eine Antwort von ihr, die mir die Augen geöffnet hat: “Du hast nicht das Recht genervt von mir zu sein. Ich bin nicht deine kleine Schwester!” Und das war für mich so prägend und zeitgleich wichtig zu hören! Sie hatte natürlich vollkommen recht. Wir sind ein Team und gleichberechtigte Geschäftspartnerinnen. Dies betonen wir immer wieder, aber dies müssen wir auch fühlen. Es ist so toll, dass wir immer “Probleme” direkt miteinander besprechen, sodass diese so schnell wie möglich aus der Welt geschaffen werden können.

Unsere 5 Learnings aus dem ersten Jahr:

1. Starte lieber unperfekt als nie!
2. Arbeite stets an deinem Netzwerk
3. Durchhaltevermögen darf keine Mangelware sein
4. Wir schaffen jede Hürde!
5. Eigener Standard sollte Maßstab sein!

So und nun besprechen wir wie das nächste Jahr werden soll, damit es auch so werden kann!

Liebste Grüße,

Linda

Baby Got Business – Lohnt sich diese Konferenz?

Baby Got Business – Lohnt sich diese Konferenz?

Baby Got Business – Is it worth the money?

Ich habe euch hier schon mal berichtet, dass ich mit meiner Freundin und Geschäftspartnerin Julia eine Social Media Agentur, genauer gesagt ein Influencer-Management, gegründet habe. Das war vor ca. einem Jahr und wir haben uns etwas spät mit Konferenzen und Veranstaltungen beschäftigt, würde ich mal so behaupten. Andere Aufgaben hatten Priorität. Da aber die Baby Got Business auf jeden Fall sehr vielversprechend wirkte, haben wir uns da direkt Tickets gebucht.

Um was geht es hier eigentlich?

Bei der zweiten Baby got Business Konferenz kommen auch in diesem Oktober Marken, Content Creator:innen, Agenturen und Plattformvertreter:innen für ein branchenübergreifendes Social Media Marketing Update in Hamburg zusammen. Yippieh!

Wir erschaffen erneut einen Raum für aktiven, persönlichen und authentischen Austausch, einen Ort zum Lernen und Netzwerken – inklusive ganz besonderen Inspirationen, kleinen Ideen und großen Visionen. Es gibt Daten, Fakten und Trends rund um die Themen Social Media und Influencer Marketing. Content. Content. Content.

Diese Information findet man auf der Website Baby Got Business. Das hört sich doch schon mal vielversprechend an, oder? Ich möchte nun mal ein bisschen genauer auf die Veranstaltung eingehen und gebe euch meine Sichtweise und Meinung wieder!

Meine Meinung über die Baby Got Business

Veranstaltungsort

Ich war in diesem Jahr schon einmal im Curio Haus in Hamburg und war schon da begeistert. Das Gebäude ist wunderschön und die Baby Got Business wurde wundervoll gestaltet. Für mich war es der perfekte Veranstaltungsort. Bis auf die Essenssituation muss ich betonen. Es war zu voll, zu eng und man kam kaum dran. Auch beim Essen standen wir dem Personal nur im Weg rum.

Themenpunkte

Die Themen waren schon ziemlich bunt gemixt und das fand ich super. Es standen Instagram, TikTok, Pinterest und LinkdIn im Vordergrund, aber auch KI und Kooperationen wurden thematisiert. Beispielsweise, welche Fehler gemacht werden können und worauf Firmen achten sollten. Natürlich gibt es immer Themen, die für den einen interessanter sind als für den anderen, aber im Groben und Ganzes fand ich schon, dass die Themen gut gewählt waren. Ich finde nur, dass hier häufig viel Input für Brands im Vordergrund standen.

Meine Learnings der Themenpunkte

Instagram Zukunft 2024: In 2023 stand die Community im Vordergrund. Es war immer wieder das Hauptziel eine eine Community zu gründen und zu halten. In 2024 wird das Hauptziel sein, dass wir das Vertrauen unserer Community aufbauen. Hier kommt schon mal das Stichwort “Künstliche Intelligenz”: Durch KI wissen wir nie, was von der/dem Creator*in stammt, sodass Vertrauen besonders wichtig ist. 

Tipps schneller Community-Aufbau:

  • zunehmend in geschlossenen Räumen/ Communities (Broadcast Channel, Paid Abos, WhatsApp Channel – wird immer wichtiger)
  • Inhalt steht im Vordergrund und nicht mehr die Person. Content geht viral, aber gefolgt wird weniger. Immer Mehrwert erschaffen und somit Vertrauen!
  • Nische besetzen und dabei bleiben.
  • LinkedIn wichtig! Dort sind nun alle! Da kann man auch werblichen Content integrieren!
  • Podcast Länge perfekt bei 26 Minuten, in Nische bleiben, Video auch beim Podcast.
  • 2024 mehr: Schnelligkeit Umsetzung Trends, mehr Humor und Selbstironie, Mut zum holistischen influencer Marketing

LinkedIn 

Personal Brand Building Machine 

  • Markenzeichen definieren!
  • Beste Plattform um eine persönliche Brand aufzubauen 
  • Für was möchte ich erlebt werden?
  • Wer bin ich?
  • Was sind meine Werte die andere erleben können? z.B. Energiebündel, Zuverlässigkeit -> was können andere erleben? 
  • Welche verspreche trage ich in mir, die andere erleben können -> Branding (Markenzeichen) 
  • Für was möchte ich eigentlich stehen? Menschlichkeit, weibliche Vorbilder etc. 
  • keine Zurückhaltung um einem Algorithmus hinterherzurennen, eigene Stimme nutzen 
  • -> know why you create content
  • Themen vorher zusammenfassen, worüber ihr berichten wollt

Vernetzung

Da muss ich sagen, dass ich die Vernetzung nicht ganz so gut fand. Und ich kann auch begründen, was mich da etwas gestört hat. Ich finde, dass man bei so einer Veranstaltung Namensschilder einsetzen sollte. Zumindest damit man weiß, ob es eine Brand, ein Management oder ein Content Creator ist. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder dies möchte, aber uns hätte es weitergeholfen, damit man direkt erkennen kann, dass man mit dem Gegenüber in einen wertvollen Kontakt treten kann. Wir führen mit so vielen Firmen Gespräche, sodass es schön gewesen wäre, wenn man auch mal ein persönliches Wort mit ihnen sprechen könnte, aber man kann nicht alle Menschen ansprechen, denn so viel Leerlaufzeit gab es nicht bei dieser Konferenz. Auch am Abend konnte man merken, dass die Besucher*innen den Input des Tages verarbeiten wollten.

After Show Party

Man war ich müde! Ich kann tatsächlich hier nicht all zu viel sagen, weil wir schon um 22.30 Uhr gefahren sind, aber die Musik war super und die Tanzfläche voll. Ich denke, dass dies für sich spricht. Kontakte kann man zu dieser Uhrzeit übrigens auch nicht mehr knüpfen, weil alle nur noch feiern wollen und das ist auch verständlich. Ich hatte auch kein Interesse mehr über die Arbeit zu sprechen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Tja, das ist nun die wichtigste Frage: Ist der hohe Preis der Baby Got Business Konferenz gerechtfertigt? Wenn man sich anschaut, wie viele Menschen involviert sind, die Verpflegung, die Speaker und die Party organisiert werden mussten, dann ist es schon den Preis wert.

Der Mensch ist aber egoistisch und deswegen stelle ich mir die Frage, ob ich genügend Learnings hatte. Ich bin schon lange im Social Media Business tätig und würde schon sagen, dass ich vieles davon schon mal gehört hatte. Dennoch fand ich die Veranstaltung gut! Die Baby Got Business ist sehr teuer, aber dennoch würde ich wieder dabei sein wollen!

Mein Fazit

Da kommen wir auch schon direkt zu meinem Fazit und ich habe auch direkt noch Julia (meine Geschäftspartnerin) und Alisa (eine Content Creatorin aus unserem Management) nach ihrem gefragt, damit ihr viele Meinungen lesen könnt.

Ich hatte einen informativen, lustigen, anstrengenden und wundervollen Tag! Das Essen hätte, meiner Meinung nach, besser sein können, aber ich war ja nicht ausschließlich dort um zu essen. Besonders toll fand ich Riccardo Simonetti!

Alisa´s Fazit

Als Content Creator habe ich einige Dinge für mich mitnehmen können, jedoch waren die Vorträge sehr Markenlastig – Ein Beispiel: Wie verhalte ich mich als Brand bzgl. des Anschreiben eines Content Creators?
Interessant war die Beleuchtung des Themas KI und was auf uns in der nächsten Zeit zukommen wird.
Ich würde mir wünschen, dass es nächstes Jahr mehr Tipps für Content Creator gibt!

Julia’s Fazit

Auf der Baby Got Business Konferenz gab es Einblicke in viele verschiedene Themen, die die Social-Madia-Welt aktuell bewegen.

Mein absolutes Highlight war der Vortrag von Dr. Teo Pham zum Thema AI, der nochmal die Wichtigkeit der Kenntnisse in diesem Bereich hervorgehoben hat. Ein weiteres Highlight war der Vortrag “How to LinkedIn” von Lea-Sophie Cramer.

Die Konferenz ist eine tolle Möglichkeit das eigene Wissen zu erweitern und zu vertiefen, sowie mit den Menschen zusammenzukommen, mit denen man Täglich über große Distanzen zusammen arbeitet und Content erschafft.

Danke für den Input und vielleicht bis nächstes Jahr 🙂

Liebste Grüße,

Linda

Ängste vor der Selbstständigkeit?

Ängste vor der Selbstständigkeit?

Ängste annehmen und akzeptieren – 10 Tipps!

Ich bin nun seit sechs Jahren selbstständig und natürlich bringt das auch Ängste mit sich. Wobei ich sagen muss, dass ich durch meinen festen Job auch viel Sicherheit habe. Und doch ist nun alles anders seitdem die Maus da ist.

Meine Teil-Selbstständigkeit

Ich würde es nun einfach mal so ausdrücken – Teil-Selbstständigkeit! Als ich meinen Blog vor sechs Jahren gegründet habe, wusste ich noch nicht, dass ich mich dann auch selbstständig machen werde – sprich ein Gewerbe anmelde, denn viel mehr bedeutet es eigentlich nicht. Aber als die ersten Firmen nach einer Kooperation gefragt hatten, wollte ich auch ziemlich schnell Geld für meine Arbeit und die Firmen waren auch dazu bereit mich zu bezahlen. Mir blieb also nichts anderes übrig als mich selbstständig zu machen. Bereut habe ich es nie, aber natürlich schwingen auch immer Ängste mit. Zum einen habe ich mir mittlerweile auch ein Reichweite aufgebaut. Die einen finden es gut und die anderen eben nicht. Meine Familie muss mich hin und wieder verteidigen und da ich auf dem Land wohne und hier leider immer noch Menschen leben, die deutlich nicht mit der Zeit gehen. Zum Glück hat mich das nie beeinflusst, denn heute verdiene ich Geld mit dem, was mir Spaß macht!

Meine Ängste bezüglich meiner Selbstständigkeit:

  1. Beachte ich wichtige Dinge nicht, die rechtliche Konsequenzen haben könnten?
  2. Findet mich meine Tochter später peinlich?
  3. Wie lange kann ich von meiner Selbstständigkeit leben?

Das sind drei der großen Ängste, die mich immer wieder beschäftigen. Was löst es bei mir aus? Im Grundsatz eigentlich nichts! Ich spüre diese Ängste hin und wieder und doch lasse ich sie nicht über mein Leben bestimmen. Sie müssen keine große Rolle in meinem Leben spielen, wenn ich es nicht zulasse. Ich habe mir für meine Ängste beispielsweise Notlösungen überlegt und das hilft mir, diese zu akzeptieren.

1 – Ich versuche mich immer weiterzubilden und informiere mich direkt, wenn mir etwas zu Ohren kommt, berate mich mit Kollegen und bleibe im ständigen Austausch.

2 – Eine gute Mutter zu sein, macht einiges wett. Sie wird mich irgendwann eh peinlich finden. Den Grund kenne ich wahrscheinlich noch nicht, aber es wird einen geben. Ich rede mir erstmal ein, dass sie stolz auf mich und meine Arbeit sein wird.

3 – Ich nutze das Geld meiner Teil-Selbstständigkeit erstmal nicht und warte ab, wie es weitergeht. Das Geld wird nur gespart und nicht für meinen Lebensunterhalt benötigt.

10 Tipps, um mit Ängsten umzugehen:

Jeder von uns hat andere Ängste. Ich habe euch nun mal 10 Tipps zusammengetragen, wie ihr mit ihn umgehen könnt.

Ängste

Hast du auch Ängste? Wie gehst du mit ihnen um?

Linda
Über neue Wege

Über neue Wege

Wenn ich beschreiben sollte, wie sich die letzten Monate und Wochen für mich angefühlt haben, reichen drei Worte nicht aus. Es war eine kleine Achterbahnfahrt, rasant, emotional, herzzerreißend und aufregend, mit vielen Höhen und Tiefen, einer großen Portion Kribbeln im Bauch und verdammt wenig Schlaf. Ich freue mich dennoch über neue Wege!

In diesem Beitrag möchte ich aber nicht von den Dingen erzählen, die mir den Boden unter den Füßen weggerissen haben, sondern von dem neuen Abenteuer, das für mich am 01.11.2022 begonnen hat.

Ich habe mit Linda gemeinsam umgesetzt, was schon lange in meinem Hinterkopf schlummerte und was ich schon vor Jahren umsetzen wollte. Leider habe ich aber nie die Zeit dafür gehabt und konnte auch nie den Mut dafür aufbringen, doch nun haben wir es gemeinsam durchgezogen. Wir haben ein Social Media Management gegründet, oder um genau zu sein ein Influencer Management und ich bin mir sicherer als jemals zuvor, dass es genau die richtige Entscheidung zu genau dem richtigen Zeitpunkt war.

Ganz besonders der Zeitpunkt hätte eigentlich nicht ungünstiger sein können. Unser Plan war es, am 01.01.2023 zu starten und bis dahin alles in Ruhe und bis ins letzte Detail zu planen. Eine Webseite musste her, ein Name und ein Logo und wie arbeitet man eigentlich gemeinsam, ohne auch tatsächlich am selben Ort zu sein? Verträge mussten erstellt werden und ein Business Plan musste aufgestellt werden. Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Doch im Leben kommt es am Ende meist anders als man denkt oder plant und zack am 01.11.2022 war Robbers & Rambow gegründet und wir sind mit unserem ersten Creator direkt ins kalte Wasser gesprungen.

Nun ist an dieser Stelle das berühmte “kalte Wasser” vielleicht die falsche Beschreibung, denn im Grunde genommen mache ich bei Robbers & Rambow genau das, was ich seit Jahren mit meinem eigenen Account auch mache, nur eben etwas größer. Ich verhandele mit Firmen und versuche für unsere Influencer ein faires und angemessenes Honorar zu erzielen. Neben der kreativen Arbeit an meinem eigenen Account war genau das Verhandeln immer meine Stärke und der Teil des Content Creator Seins, der mir nicht nur den meisten Spaß gemacht hat, sondern mir auch besonders leicht von der Hand gegangen ist.

Ich wundere mich immer wieder aufs Neue, wieso viel zu viele Influencer täglich Stunden in ihre Accounts investieren und teilweise wirklich tollen und hochwertigen Inhalt bieten, ohne dafür auch eine angemessene Vergütung zu verlangen. Natürlich ist es anstrengend viele eMails zu beantworten oder mehrere Tage mit der selben Firma zu verhandeln, nur um am ende keine Kooperation einzugehen. Doch ist das 15. Sportset in einem leicht abgewandelten Rosaton es wirklich wert, seine Zeit kostenlos zur Verfügung zu stellen? Ich denke nicht.

Tatsächlich sind die meisten Firmen durchaus gewillt eine fair bezahlte Zusammenarbeit einzugehen, man muss nur richtig kommunizieren, die eigenen Preise richtig einschätzen und darf sich nicht unter Wert verkaufen. Das richtige Verhandeln mag nicht jedem so leicht von der Hand gehen und vielen fehlt auch schlicht die Zeit, aus dem Berg an eMails die richtigen herauszufiltern, aber genau dafür haben wir unser Management gegründet. Durch die jahrelange Erfahrung haben wir beide einen guten Blick dafür entwickelt, welche Kooperationsanfragen vielversprechend sind, welche Marken zu der jeweiligen Persönlichkeit passen und welche Preise angemessen sind.

Ich freue mich, unser Team wachsen zu sehen und ich kann es kaum erwarten miterleben zu dürfen, wo wir in einem Jahr stehen werden.

Julia